Zugverbindung Lübeck-Berlin

Fahrplan Lübeck-Berlin
Fahrplan Berlin-Lübeck

Eine direkte Zugverbindung zwischen Lübeck und Berlin gibt es nicht mehr. Fahrgäste zwischen Lübeck und Berlin müssen in Büchen, Hamburg oder Bad Kleinen (Nahverkehr) umsteigen.

Online-Ticket Lübeck-Berlin

 

Lübeck ► Büchen ► Berlin
  • Ab Lübeck Hbf: Regional-Express Richtung Lüneburg
  • Mehrmals täglich ab Büchen: EC/IC/ICE Richtung Berlin
  • Fahrzeit: 2:46 - 2:50 h bis Berlin Hbf (tief)
  • Erster Zug: 06:09 Uhr ab Lübeck Hbf
  • Letzter Zug: 21:09 Uhr (sonntags 22:09 Uhr)
  • Normalpreis: 62 € (mit ICE 64 €), Sparpreis ab 27,90 €

Der Regional-Express hält auch in Bad Schwartau, Lübeck Hochschulstadtteil, Lübeck Flughafen, Ratzeburg und Mölln. Weitere Haltestellen in Berlin: Spandau und Südkreuz.

Online-Ticket

Lübeck ► Hamburg ► Berlin
  • Stündlich ab Lübeck Hbf: Regional-Express Richtung Hamburg
  • Ab Hamburg Hbf: ICE Richtung Berlin
  • Fahrzeit: 2:37 - 3:14 h bis Berlin Hbf (tief)
  • Normalpreis: 92 €, Sparpreis ab 29,90 €

Die Züge aus Hamburg halten in Berlin auch in Spandau und am Südkreuz.

Online-Ticket

Lübeck ► Bad Kleinen ► Berlin
  • Im Zweistundentakt ab Lübeck Hbf mit dem Regional-Express Richtung Stettin (Szczecin Glowny)
  • Aufenthaltszeit in Bad Kleinen ca. 45 Minuten
  • Ab Bad Kleinen mit der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) Richtung Cottbus
  • Fahrzeit: 4:32 h bis Berlin Hbf (oben)
  • Normalpreis: 52,30 €

Da es sich um eine reine Nahverkehrsverbindung handelt, kann hier teilweise das Quer-durchs-Land-Ticket (wochentags ab 9 Uhr) oder das Schönes-Wochenende-Ticket genutzt werden:

Quer-durchs-Land-Ticket

Schönes-Wochenende-Ticket

Haltestellen in Berlin: Spandau, Zoo, Hauptbahnhof (oben), Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostkreuz.

Weitere Nahverkehrsverbindungen (mit mehrmaligen Umsteigen, aber teilweise kürzerer Fahrzeit) führen über Büchen oder Bützow/Güstrow.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Fahrpläne können sich, beispielsweise durch Bauarbeiten, verändern.

 

Zugfahrplan Berlin-Lübeck

Busverbindung

 

Ehemalige Direktverbindungen
  • Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die erste direkte Zugverbindung zwischen Lübeck und Berlin aufgenommen. Die Strecke führte von Lübeck nach Ratzeburg über die Gleise der Lübeck-Büchener Eisenbahn, ab Ratzeburg über die sogenannte Kaiserbahn nach Hagenow Land und dann weiter über die Bahnstrecke Berlin–Hamburg.
  • 1929 wurde eine neue Direktverbindung zwischen Lübeck und Berlin über die Kaiserbahn eingerichtet. Ein D-Zug-Paar verkehrte täglich auf der Strecke Kiel-Lübeck-Berlin. In den Sommermonaten kam als Verstärkung ein zweites Zugpaar zum Einsatz.
  • 1990, nach dem Mauerfall, richtete die Deutsche Reichsbahn eine D-Zug-Verbindung von Lübeck über Bad Kleinen nach Berlin-Lichtenberg (1998 nach Berlin-Charlottenburg) ein. Der Betrieb über die Kaiserbahn wurde nicht wieder aufgenommen. Ab 1993, nach der Vereinigung der Reichsbahn mit der Bundesbahn, firmierten die Züge als Interregios. 1998 wurde die Verbindung eingestellt. Im Jahr vor der Einstellung betrug die Reisezeit von Lübeck nach Berlin-Lichtenberg 3 Stunden und 32 Minuten.
  • In den Jahren 1996-98 verkehrte der EuroCity 183 „Thomas Mann“ von Kopenhagen über Lübeck und Hamburg nach Berlin-Zoologischer Garten, der Zug benötigte 1998 für die Strecke Lübeck-Berlin (Zoo) 3 Stunden und 3 Minuten.
  • 2007 errichtete die Deutsche Bundesbahn in Kooperation mit der Dänischen Staatsbahn eine ICE-Linie von Kopenhagen über Lübeck und Hamburg nach Berlin-Ostbahnhof (später Gesundbrunnen). Die Fahrzeit Lübeck-Berlin (Ostbahnhof) betrug im Jahr der Einstellung (2015) 2 Stunden und 48 Minuten.

 

Deutschland-Takt

In den Plänen für einen Deutschland-Takt (Einführung geplant für das Jahr 2030) ist eine Direktverbindung zwischen Lübeck und Berlin aufgeführt. Die EC-Züge sollen im Zwei-Stunden-Takt von Kopenhagen über Lübeck und Schwerin nach Berlin fahren.

Voraussetzung dafür ist der Ausbau der Strecke Lübeck-Schwerin, inklusive einer Verbindungskurve, um den Bahnhof Bad Kleinen zu umfahren. Die eingleisige Strecke soll elektrifiziert und für Tempo 160 ertüchtigt werden. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist das Bauvorhaben (ABS 18) in der Kategorie „Vordringlicher Bedarf“.